Ein kleines visuelles Gedicht gegen das Dezembergrau.

Draußen zeigt sich der Herbst gerade von seiner grauen, dunklen Seite. Die Tage werden kürzer, die Luft kühler – und manchmal fühlt es sich so an, als würde die Farbe langsam aus der Welt verschwinden. Genau in solchen Momenten brauche ich eine Dosis Farbe, etwas, das die Augen weckt und das Herz ein wenig leichter macht.
In meinem aktuellen Bildprojekt habe ich deshalb ein gewöhnliches Herbstfoto digital verwandelt – nicht dokumentarisch, sondern spielerisch und frei. Die herbstliche Landschaft wurde zu einer leuchtenden Traumwelt. Gelb, Violett, Gold und Magenta verschmelzen miteinander, als hätte jemand eine Ladung Vitamine über die Szene gestreut.
Diese künstliche Farbigkeit ist bewusst übertrieben. Sie soll nicht die Realität darstellen, sondern das Gefühl, das ich mir an grauen Tagen wünsche: Lebendigkeit. Wärme. Freude. Ein kleines Aufatmen zwischen Regenwolken und Nebel.
Manchmal genügt ein Bild, um die eigene Stimmung zu heben. Vielleicht darf dieses kleine Farbexperiment heute genau das für dich sein – ein farbenfroher Impuls, ein Lichtblick im Dezembergrau, ein paar Vitaminfarben für die Seele.



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