Zeitreise ins Sehen – Neue Sachlichkeit
In den 1920er-Jahren verändert sich die Fotografie grundlegend. Technische Entwicklungen, präzisere Objektive, bessere Materialien ermöglichen eine neue Form der Schärfe. Doch mit der Technik verändert sich auch der Blick.

Die Neue Sachlichkeit verabschiedet sich bewusst von der Weichheit und Emotionalität des Piktorialismus. Fotografie soll nun klar, nüchtern und präzise sein. Die Dinge werden gezeigt, wie sie sind – oder zumindest, wie man glaubt, sie objektiv zeigen zu können.
Alles ist scharf. Alles sichtbar. Alles kontrollierbar.
Doch genau darin liegt die Spannung: Wenn nichts mehr verborgen bleibt, verschwindet auch ein Teil des Geheimnisses. In meiner Zeitreise begegnen sich zwei Fotografinnen aus unterschiedlichen Epochen. 1920 oder heute? Die Zeit verschwimmt, denn entscheidend ist nicht das Jahr, sondern der Blick. Fotografie ist nie nur Technik. Sie ist immer eine Entscheidung: Was sehe ich? Und wie sehe ich?
Diese Fragen sind zeitlos. Und genau deshalb lohnt es sich, immer wieder neu sehen zu lernen.
Lian Siekman
Deine Begleiterin des Blicks.
Die Bilder sind lediglich Screenshots aus den Videos und deshalb nicht besonders scharf. Anbei noch ein Video, das ich in CapCut aus Clips verschiedener KI-Video-Plattformen zusammengeschnitten habe.
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