Category Zeitreise

Zeitreise Jahr 1950 – Subjektive Fotografie

Sehen lernen – 1950 und die Befreiung des Blicks

Ab 1950 ordnet sich die Welt neu, auch verändert sich die Fotografie grundlegend. Nach Jahren, in denen Fotografie vor allem dokumentierte, bewies und festhielt, geschieht etwas Radikales: Der Blick wendet sich nach innen. Sie hört auf, nur die Welt abzubilden – und beginnt, den inneren Blick sichtbar zu machen. Diese Bewegung nennen wir heute Subjektive Fotografie. Die zentrale Frage lautet nicht mehr:

Was sehen wir? sondern: Wie sehen wir?

Formen, Linien, Licht, Strukturen – sie werden zu eigenständigen Ausdrucksmitteln. Fotografie wird persönlicher, freier, abstrakter. Das Bild entsteht nicht nur vor der Kamera, sondern im Menschen.

In dieser Zeit arbeiteten viele Fotograf:innen mit der Rolleiflex, einer zweiäugigen Spiegelreflexkamera. Man blickt von oben in einen Lichtschacht, nicht direkt durch die Kamera. Diese Haltung verändert das Fotografieren:

Das Sehen wird ruhiger. Konzentrierter. Intimer.
Die Technik entschleunigt und öffnet Raum für Wahrnehmung.
Technik wechselt. Sehen bleibt.
Ob Rolleiflex oder Großformatkamera – die Geräte verändern sich, der Kern nicht. Entscheidend ist die innere Haltung.

Sehen lernen ist zeitlos.

Darum begleite ich Menschen nicht nur im Fotografieren, sondern im Entwickeln ihres eigenen Blicks. Denn Fotografie beginnt nicht mit Technik – sondern mit Wahrnehmung.

 Lian Siekman
Deine Begleiterin des Blicks.

Die Bilder sind lediglich Screenshots aus den Videos und deshalb nicht besonders scharf.

Anbei noch ein Video, das ich in CapCut aus Clips verschiedener KI-Video-Plattformen zusammengeschnitten habe. 

 

  

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Zeitreise 1920 – Neue Sachlichkeit

Zeitreise ins Sehen – Neue Sachlichkeit

In den 1920er-Jahren verändert sich die Fotografie grundlegend. Technische Entwicklungen, präzisere Objektive, bessere Materialien ermöglichen eine neue Form der Schärfe. Doch mit der Technik verändert sich auch der Blick.

 

Die Neue Sachlichkeit verabschiedet sich bewusst von der Weichheit und Emotionalität des Piktorialismus. Fotografie soll nun klar, nüchtern und präzise sein. Die Dinge werden gezeigt, wie sie sind – oder zumindest, wie man glaubt, sie objektiv zeigen zu können.

Alles ist scharf. Alles sichtbar. Alles kontrollierbar.

Doch genau darin liegt die Spannung: Wenn nichts mehr verborgen bleibt, verschwindet auch ein Teil des Geheimnisses. In meiner Zeitreise begegnen sich zwei Fotografinnen aus unterschiedlichen Epochen. 1920 oder heute? Die Zeit verschwimmt, denn entscheidend ist nicht das Jahr, sondern der Blick. Fotografie ist nie nur Technik. Sie ist immer eine Entscheidung: Was sehe ich? Und wie sehe ich?

Diese Fragen sind zeitlos. Und genau deshalb lohnt es sich, immer wieder neu sehen zu lernen.

Lian Siekman
Deine Begleiterin des Blicks.

Die Bilder sind lediglich Screenshots aus den Videos und deshalb nicht besonders scharf. Anbei noch ein Video, das ich in CapCut aus Clips verschiedener KI-Video-Plattformen zusammengeschnitten habe. 

 

  

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Zeitreise Jahr 1890 – Piktorialismus

Zeitreise ins Sehen – Piktorialismus und die Sehnsucht nach der Großformatkamera

Manchmal erwische ich mich dabei, wie ich von einer Großformatkamera träume. Nicht nur irgendeine Kamera, sondern ein monumentales Gerät, das den Moment einfangen kann – so wie die alten Meister des Piktorialismus. Die Hände um die schwere Kamera gelegt, das Licht sorgfältig betrachtet, das Bild in Gedanken komponiert, bevor der Verschluss klickt.

Der Piktorialismus, entstanden Ende des 19. Jahrhunderts, war mehr als nur Fotografie – er war eine Bewegung, die das Sehen selbst lehrte. Es ging nicht darum, die Realität objektiv abzubilden, sondern Emotionen, Lichtstimmungen und das Unsagbare sichtbar zu machen. Die Fotograf:innen malten mit Licht, oft mit weichen Fokuslinsen, Manipulationen und Pinselstrichen im Druck – jedes Bild war wie ein Gemälde, ein Stück gelebter Sehnsucht.

In diesen Bildern spüre ich eine Verwandtschaft. Auch ich möchte lernen, bewusst zu sehen, die Welt nicht nur zu dokumentieren, sondern zu fühlen. Die Sehnsucht nach der Großformatkamera ist eigentlich eine Sehnsucht nach Zeit – Zeit, zu beobachten, Zeit, zu komponieren, Zeit, das Bild in der Stille reifen zu lassen.

Und so reise ich in Gedanken zurück: durch die Piktorialisten-Ateliers, durch nebelverhangene Landschaften, in denen jede Lichtreflexion eine Geschichte erzählt. Ich sehe die Fotograf:innen, die geduldig auf den richtigen Moment warten, die Welt mit wachen Augen betrachten, das Unsichtbare sichtbar machen.

Vielleicht ist es diese Verbindung zwischen Technik und Sensibilität, zwischen Schwere und Poesie, die mich reizt. Piktorialismus lehrt uns, dass Sehen mehr ist als bloßes Hinschauen. Es ist ein bewusster Akt, ein Training der Sinne. Und natürlich muss es gar keine Großformatkamera sein, um diese Art des Sehens zu üben. Es reicht die Hingabe, das Bewusstsein für Licht, Schatten und Stimmung, die kleine Flamme der Sehnsucht.

Denn letztlich ist das Fotografieren wie das Leben selbst: eine ständige Zeitreise, ein Streben nach Klarheit, Schönheit und dem, was uns in der Tiefe berührt.

Zeitreise - Piktorialismus

Anbei das Video:

 

  

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