Category KI

Wenn eine Idee zu atmen beginnt

Als Fotografin und Künstlerin arbeite ich nicht ausschließlich mit der Kamera.
Immer wieder greife ich zum Skizzenbuch. Dort landen Gedanken, Bildideen und visuelle Notizen für zukünftige Projekte. Zeichnen ist für mich ein Denkraum, ein Ort, an dem Bilder entstehen dürfen, bevor sie sichtbar werden.

Diese 40-sekündige Animation beginnt genau dort. Ein Skizzenbuch. Linien. Fragmente. Offene Möglichkeiten.

Während ich durch die Seiten blättere, halte ich inne. Mit meinem rechten Zeigefinger berühre ich ein gezeichnetes Element, fast so, als würde ich eine App öffnen. Eine vertraute Geste aus unserer digitalen Welt. Mich interessiert dieser Moment der Spannung: Was passiert, wenn eine analoge Skizze auf eine digitale Geste trifft?

In meiner kreativen visuellen Arbeit experimentiere ich immer wieder bewusst mit frei zugänglichen KI-Werkzeugen und Generatoren. Nicht als Ersatz, sondern als Erweiterung meines Denkens. Aus diesem Zusammenspiel entstand die animierte Pop-up Illusion, die sich langsam aus der Seite erhebt. Die einzelnen Sequenzen habe ich anschließend in CapCut zu einem 40-sekündigen Reel montiert. Für mich geht es dabei nicht um Technik, sondern um eine Frage: Wann hört ein Bild auf, nur Gedanke zu sein,
und beginnt, Raum einzunehme. Es ist der Moment zwischen Berührung und Entstehung, der mich interessiert.

Meine Arbeiten, auf Fine Art hochwertigem Museumspapier – sind käuflich zu erwerben, bei Interesse kontaktiere mir gerne per E-Mail.

Anbei noch die Animation

 

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Zeitreise Jahr 1950 – Subjektive Fotografie

Sehen lernen – 1950 und die Befreiung des Blicks

Ab 1950 ordnet sich die Welt neu, auch verändert sich die Fotografie grundlegend. Nach Jahren, in denen Fotografie vor allem dokumentierte, bewies und festhielt, geschieht etwas Radikales: Der Blick wendet sich nach innen. Sie hört auf, nur die Welt abzubilden – und beginnt, den inneren Blick sichtbar zu machen. Diese Bewegung nennen wir heute Subjektive Fotografie. Die zentrale Frage lautet nicht mehr:

Was sehen wir? sondern: Wie sehen wir?

Formen, Linien, Licht, Strukturen – sie werden zu eigenständigen Ausdrucksmitteln. Fotografie wird persönlicher, freier, abstrakter. Das Bild entsteht nicht nur vor der Kamera, sondern im Menschen.

In dieser Zeit arbeiteten viele Fotograf:innen mit der Rolleiflex, einer zweiäugigen Spiegelreflexkamera. Man blickt von oben in einen Lichtschacht, nicht direkt durch die Kamera. Diese Haltung verändert das Fotografieren:

Das Sehen wird ruhiger. Konzentrierter. Intimer.
Die Technik entschleunigt und öffnet Raum für Wahrnehmung.
Technik wechselt. Sehen bleibt.
Ob Rolleiflex oder Großformatkamera – die Geräte verändern sich, der Kern nicht. Entscheidend ist die innere Haltung.

Sehen lernen ist zeitlos.

Darum begleite ich Menschen nicht nur im Fotografieren, sondern im Entwickeln ihres eigenen Blicks. Denn Fotografie beginnt nicht mit Technik – sondern mit Wahrnehmung.

 Lian Siekman
Deine Begleiterin des Blicks.

Die Bilder sind lediglich Screenshots aus den Videos und deshalb nicht besonders scharf.

Anbei noch ein Video, das ich in CapCut aus Clips verschiedener KI-Video-Plattformen zusammengeschnitten habe. 

 

  

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Zeitreise 1920 – Neue Sachlichkeit

Zeitreise ins Sehen – Neue Sachlichkeit

In den 1920er-Jahren verändert sich die Fotografie grundlegend. Technische Entwicklungen, präzisere Objektive, bessere Materialien ermöglichen eine neue Form der Schärfe. Doch mit der Technik verändert sich auch der Blick.

 

Die Neue Sachlichkeit verabschiedet sich bewusst von der Weichheit und Emotionalität des Piktorialismus. Fotografie soll nun klar, nüchtern und präzise sein. Die Dinge werden gezeigt, wie sie sind – oder zumindest, wie man glaubt, sie objektiv zeigen zu können.

Alles ist scharf. Alles sichtbar. Alles kontrollierbar.

Doch genau darin liegt die Spannung: Wenn nichts mehr verborgen bleibt, verschwindet auch ein Teil des Geheimnisses. In meiner Zeitreise begegnen sich zwei Fotografinnen aus unterschiedlichen Epochen. 1920 oder heute? Die Zeit verschwimmt, denn entscheidend ist nicht das Jahr, sondern der Blick. Fotografie ist nie nur Technik. Sie ist immer eine Entscheidung: Was sehe ich? Und wie sehe ich?

Diese Fragen sind zeitlos. Und genau deshalb lohnt es sich, immer wieder neu sehen zu lernen.

Lian Siekman
Deine Begleiterin des Blicks.

Die Bilder sind lediglich Screenshots aus den Videos und deshalb nicht besonders scharf. Anbei noch ein Video, das ich in CapCut aus Clips verschiedener KI-Video-Plattformen zusammengeschnitten habe. 

 

  

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Zeitreise Jahr 1890 – Piktorialismus

Zeitreise ins Sehen – Piktorialismus und die Sehnsucht nach der Großformatkamera

Manchmal erwische ich mich dabei, wie ich von einer Großformatkamera träume. Nicht nur irgendeine Kamera, sondern ein monumentales Gerät, das den Moment einfangen kann – so wie die alten Meister des Piktorialismus. Die Hände um die schwere Kamera gelegt, das Licht sorgfältig betrachtet, das Bild in Gedanken komponiert, bevor der Verschluss klickt.

Der Piktorialismus, entstanden Ende des 19. Jahrhunderts, war mehr als nur Fotografie – er war eine Bewegung, die das Sehen selbst lehrte. Es ging nicht darum, die Realität objektiv abzubilden, sondern Emotionen, Lichtstimmungen und das Unsagbare sichtbar zu machen. Die Fotograf:innen malten mit Licht, oft mit weichen Fokuslinsen, Manipulationen und Pinselstrichen im Druck – jedes Bild war wie ein Gemälde, ein Stück gelebter Sehnsucht.

In diesen Bildern spüre ich eine Verwandtschaft. Auch ich möchte lernen, bewusst zu sehen, die Welt nicht nur zu dokumentieren, sondern zu fühlen. Die Sehnsucht nach der Großformatkamera ist eigentlich eine Sehnsucht nach Zeit – Zeit, zu beobachten, Zeit, zu komponieren, Zeit, das Bild in der Stille reifen zu lassen.

Und so reise ich in Gedanken zurück: durch die Piktorialisten-Ateliers, durch nebelverhangene Landschaften, in denen jede Lichtreflexion eine Geschichte erzählt. Ich sehe die Fotograf:innen, die geduldig auf den richtigen Moment warten, die Welt mit wachen Augen betrachten, das Unsichtbare sichtbar machen.

Vielleicht ist es diese Verbindung zwischen Technik und Sensibilität, zwischen Schwere und Poesie, die mich reizt. Piktorialismus lehrt uns, dass Sehen mehr ist als bloßes Hinschauen. Es ist ein bewusster Akt, ein Training der Sinne. Und natürlich muss es gar keine Großformatkamera sein, um diese Art des Sehens zu üben. Es reicht die Hingabe, das Bewusstsein für Licht, Schatten und Stimmung, die kleine Flamme der Sehnsucht.

Denn letztlich ist das Fotografieren wie das Leben selbst: eine ständige Zeitreise, ein Streben nach Klarheit, Schönheit und dem, was uns in der Tiefe berührt.

Zeitreise - Piktorialismus

Anbei das Video:

 

  

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Produktvideo LIAN No. 1 – moss & cryo

Dieses Spray existiert (noch) nicht.
Ich habe es visuell designt aus meiner Sehnsucht.

Immer wenn ich wieder in Deutschland bin, fehlt mir etwas:
die kristallklare, gesunde Luft Islands.
Dieses erste Einatmen dort – frisch, wach, elektrisierend, lebendig.
Eine Qualität, die man nicht erklären kann, nur fühlen und die sofort wirkt.

LIAN arbeitet nicht wie ein schweres Parfüm.
Es ist ein Vibe-Changer.
Leicht, flüchtig, extrem frisch –
ein Moment von Vitalität & Elan.
Wie ein kurzer Moment: Island. Jetzt.

Fotografisch arbeite ich bewusst mit Licht von hinten und von der Seite.
Gegenlicht bringt Atmosphäre, Kälte, Tiefe.
Augenhöhe statt Verzerrung – für eine natürliche, ruhige Wirkung.
Sanfte Aufhellung, damit Form bleibt und Silhouetten atmen dürfen.

Der Verschluss erinnert an Eiskristalle.

LIAN – Light | Iceland | Air | Now

Zutatenhinweis:
Isländisches Moos, Gletscherwasser, Cryo Lymo & Minze, Weißer Salbei & Zirbenholz – für Reinigung und Vitalität.

Vielleicht gibt es dieses Spray ja doch irgendwann.
2026 😉 ?

Behind the scenes:
Licht von hinten & von der Seite für Atmosphäre,
Perspektive auf Augenhöhe für Natürlichkeit,
Gegenlicht + sanfte Aufhellung für Tiefe ohne Härte.

   

UND DAS VIDEO NATÜRLICH :

  

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Vom Foto zum KI-Video – meine Entdeckungsreise

Neulich habe ich ein einzelnes Foto genommen und einfach mal ausprobiert, was KI daraus machen kann. Ein paar Sekunden Video hier, ein kleiner Effekt da – und plötzlich öffnet sich eine ganz neue Welt. Was ich schnell gelernt habe: der Prompt macht den Unterschied. Je genauer ich mir überlege, was ich der KI sage, desto spannender werden die Ergebnisse.

Besonders praktisch finde ich Higgsfield.ai. Jeden Tag gibt’s ein paar kostenlose Credits – ideal, um herumzuspielen. Klar, erst mal nur kleine Auflösung und Wasserzeichen, aber für Experimente reicht das völlig. Es macht einfach Spaß zu sehen, wie ein und dasselbe Bild auf verschiedenen Plattformen komplett unterschiedlich interpretiert wird. Für mich zeigt sich dabei auch eine neue Möglichkeit: KI kann eine Inspirationsquelle für eigene kreative Werke sein. Sie liefert Impulse, Ideen oder Stimmungen, die ich aufgreifen und weiterentwickeln kann. Dabei geht es mir nicht nur um schöne oder verblüffende Videos zu bekommen. Ich will auch kritisch und verantwortungsvoll bleiben: Was darf KI? Wo liegen die Grenzen? Wie kann sie ein kreatives Werkzeug sein, ohne unsere eigenen Ideen zu ersetzen?

Es ist spannend zu entdecken, wie vielseitig KI ist – und wie sie uns inspiriert, neu zu denken und kreativ zu experimentieren. Ich freue mich darauf, weiter zu testen, neue Prompts auszuprobieren und zu sehen, was passiert, wenn menschliche Kreativität auf künstliche Intelligenz trifft.

Ich wünsche dir einen erlebnisreichen Start in die neue Woche .

   

Die Bilder sind lediglich Screenshots aus den Videos und deshalb nicht besonders scharf. Anbei noch ein Video, das ich in CapCut aus Clips verschiedener KI-Video-Plattformen zusammengeschnitten habe. 

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